Tecap – Die Testsoftware für Elektronik und Halbleiter. Vom Engineering bis in die Produktion.

Funktionen im Überblick

Tecap deckt die wesentlichen Aufgaben rund um Entwicklung, Konfiguration, Betrieb und Auswertung automatisierter Testsysteme innerhalb einer gemeinsamen Plattform ab.

Die folgende Übersicht geht bewusst stärker ins Detail. Sie dient dazu, gezielt zu prüfen, welche Funktionen für ein konkretes Testszenario bereits vorhanden sind.

Testplan und Testentwicklung

Der Testplan bildet die fachliche Struktur der Prüfungen ab und verbindet Testdefinition, Varianten, Ausführung und Ergebnisbewertung.

Teststruktur

  • Testgruppen und Tests
  • Testsequenzen
  • Produkt- und Testvarianten
  • unterschiedliche Entwicklungsstände innerhalb eines Projekts
  • wiederverwendbare Teststrukturen
  • Synchronisation gemeinsamer Testdefinitionen zwischen Varianten
  • Kopieren und Verschieben von Tests und Testgruppen
  • Neuorganisation und Nummerierung von Tests
  • tabellarische Bearbeitung mit Funktionen wie Drag Fill
  • Beschreibungen und zusätzliche Informationen direkt am Test
  • Dokumentation offener Punkte und Probleme innerhalb des Testplans

Testergebnisse und Limits

  • numerische Testergebnisse
  • textbasierte Testergebnisse
  • Tests mit mehreren Einzelergebnissen
  • Min-/Max-Limits
  • einseitige Grenzwertprüfungen
  • variantenspezifische Limits
  • gemeinschaftlich verwendete Master-Limits
  • Einheitensystem mit automatischer Ergebnisumrechnung
  • Simulation von Testergebnissen
  • Qualitätsrelevanz von Tests für Pass/Fail oder Monitoring

Testausführung

  • sequenzielle Testausführung
  • parallele Ausführung von Tests
  • Multi-Site-Test
  • bedingungsabhängige Tests
  • Sampling
  • gezielte Wiederholung fehlgeschlagener Tests
  • konfigurierbare Wiederholungen im Fehlerfall
  • Retest einzelner Tests
  • Stop-at-Fail
  • sitebezogenes Stoppen bei Multi-Site-Anwendungen
  • Break-at-Fail
  • Testdiagnose
  • Testselektion
  • Ermittlung und Anzeige von Test- und Ausführungszeiten
  • konfigurierbare Wiederholung kompletter Testläufe

Entwicklungsstufen, Varianten und Workflows

Tecap organisiert unterschiedliche Entwicklungs- und Produktionsstände innerhalb desselben Projekts.

  • getrennte Entwicklungsstufen innerhalb eines Projekts
  • beispielsweise Prototyp, Muster und freigegebene Produktion
  • Produktvarianten
  • variantenspezifische Einstellungen
  • unterschiedliche Testprogramme innerhalb eines gemeinsamen Projekts
  • definierte Produktionsfreigaben
  • Weiterentwicklung eines Projekts ohne Überschreiben freigegebener Stände
  • Workflows für mehrstufige Prüfprozesse
  • Verkettung unterschiedlicher Testsetups
  • Übergabe zwischen aufeinanderfolgenden Prozessschritten
  • unterschiedliche Systemkonfigurationen innerhalb eines Projekts
  • projektbezogene und variantenspezifische Einstellungen

Damit können Entwicklungsstände und Produktionsvarianten voneinander getrennt werden, ohne dafür vollständig unabhängige Projekte aufbauen zu müssen.

Testprogramm und Platform Engines

Tecap trennt die übergeordnete Organisation des Testprojekts von der konkreten Technik, mit der einzelne Prüfungen umgesetzt werden.

Über Platform Engines können unterschiedliche Software- und Programmierumgebungen innerhalb eines Projekts kombiniert werden.

.NET-Testprogramme

  • Entwicklung von Testprogrammen mit .NET
  • Integration mit Visual Studio
  • Generierung der benötigten Projekt- und Programmstrukturen
  • Kompilierung aus Tecap heraus
  • Synchronisation von Testplaninformationen mit .NET-Code
  • Debugging aus der Engineering-Umgebung
  • Zugriff auf Tecap-Projekt- und Testinformationen aus dem Testprogramm

Weitere Programmiertechniken

Über zusätzliche Platform Engines können weitere Testtechniken in die gemeinsame Tecap-Projektstruktur eingebunden werden.

So können unterschiedliche Testverfahren innerhalb eines Projekts kombiniert werden, ohne dass Testplan, Varianten, Produktion und Datenhaltung für jede Technik separat aufgebaut werden müssen.

System Architect und Testsystem-Konfiguration

Der System Architect beschreibt den technischen Aufbau des Testsystems unabhängig von der eigentlichen Testsequenz.

Systemkomponenten

  • Mess- und Stimuliergeräte
  • Schaltmodule
  • Ressourcen
  • Anschlüsse und Endpunkte
  • Adapter
  • Kontaktierungen
  • Prüflinge beziehungsweise DUT/UUT
  • unterschiedliche Systemkonfigurationen
  • Zuordnung von Ressourcen zu Testsystemen und Sites

Verdrahtung

  • vollständige Beschreibung der Systemverdrahtung
  • statische Verbindungen
  • schaltbare Verbindungen
  • Zuordnung von Instrumentenkanälen
  • Abbildung von Adapter- und Prüflingsanschlüssen
  • Beziehungen zwischen Geräten, Kanälen und Pins

Automatische Signalpfadfindung

Tecap kann Signalpfade vom Mess- oder Stimuliergerät bis zum Prüfling automatisch bestimmen.

Dazu gehören:

  • automatische Routensuche
  • Nutzung von Schaltmatrizen und Multiplexern
  • Kurzschlusserkennung
  • Schutz definierter Signalpfade
  • Endpoint Isolation
  • Endpoint Protection
  • Unterstützung komplexer Schaltstrukturen
  • Routing über mehrere beteiligte Geräte

Damit muss die konkrete Verschaltung nicht für jeden Test vollständig im Testprogramm fest programmiert werden.

Systemdokumentation

  • System Report
  • Dokumentation der Systemkonfiguration
  • Ausgabe von Geräte- und Verdrahtungsinformationen
  • Export beispielsweise in Excel- oder HTML-basierte Formate

Messgeräte und Instrumentierung

Das Tecap Instruments Pack stellt eine Bibliothek fertig integrierter Mess-, Stimulier- und Schaltgeräte bereit.

Geräteintegration

  • einheitliche Integration unterschiedlicher Hersteller
  • Kapselung gerätespezifischer Treiber
  • Konfiguration innerhalb des Tecap-Projekts
  • logische Gerätenamen unabhängig von konkreten Hardwareadressen
  • Geräteabhängigkeiten
  • Unterstützung von Subresources und Kanälen
  • Simulation und Offline-Betrieb
  • Integration zusätzlicher Geräte über definierte Schnittstellen

Measurement Center

Für Entwicklung, Inbetriebnahme und Diagnose können Instrumente unabhängig vom Testprogramm bedient werden.

  • grafische Bedienpanels
  • Kommando-Eingabe
  • Instrument Commander
  • Statusanzeige
  • Abfrage von Gerätewerten
  • direkte Gerätebedienung
  • Erprobung von Messaufgaben vor der Verwendung im Testprogramm
  • Debugging von Instrumentbefehlen

Messwerte und Einheiten

  • zentrales Einheitensystem
  • automatische Umrechnung kompatibler Einheiten
  • Unterstützung unterschiedlicher numerischer Ergebnisarten
  • konfigurierbare Netzfrequenz für 50-Hz- und 60-Hz-Umgebungen

Multi-Site und Parallelisierung

Tecap unterstützt Testsysteme mit mehreren gleichzeitig kontaktierten Prüflingen.

  • konfigurierbare Anzahl von Sites
  • parallele Testausführung
  • gemeinsame und sitebezogene Ressourcen
  • sitebezogene Testresultate
  • sitebezogener Teststopp
  • individuelle Aktivierung und Deaktivierung von Sites
  • sitebezogenes Handling
  • statistische Auswertung von Multi-Site-Ergebnissen
  • Batch- und Mapping-Zuordnung der einzelnen Prüflinge

Die konkrete Skalierung kann dadurch stärker über die System- und Projektkonfiguration erfolgen.

Produktionsbetrieb

Für den Produktionsbetrieb steht mit Test Operator eine eigene, auf den laufenden Testbetrieb ausgerichtete Anwendung zur Verfügung.

Freigabe und Betrieb

  • kontrollierte Produktionsfreigabe von Testprojekten
  • Trennung von Engineering und Produktion
  • definierte Produktionsstände
  • Auswahl freigegebener Produkte und Varianten
  • Bedienerbetrieb
  • rollenabhängige Funktionen
  • projektbezogene Einstellungen für die Produktion
  • Produktionsinformationen und Artikelbezug
  • konfigurierbare Startabläufe
  • automatische Auswahl geeigneter Testkonfigurationen

Produktionsbedienung

  • kompakte Darstellung des laufenden Tests
  • Live-Ergebnisanzeige
  • Statistik während der Testausführung
  • Testfortschritt
  • Cycle- und Statusinformationen
  • Testselektion
  • Loop- und Wiederholbetrieb
  • Stop-at-Fail
  • Bedienerinformationen und Meldungen

Service und Diagnose

  • Service Mode
  • Diagnosemöglichkeiten an Produktionsstationen
  • Debugging freigegebener Produktionsprojekte an der Station
  • Zugriffsschutz für Engineering-Funktionen in der Produktion
  • PIN-Sperre für entsprechende Anwendungen und Funktionen

Production Package Management

Tecap unterstützt die kontrollierte Bereitstellung von Projektständen für den Produktionsbetrieb.

Dazu gehören Funktionen für:

  • Zusammenstellen produktionsrelevanter Projektbestandteile
  • Freigabe definierter Projektstände
  • Transport von Projekten und zugehörigen Dateien
  • Trennung von Entwicklungs- und Produktionsständen
  • kontrollierte Aktualisierung bestehender Produktionssysteme

Batch, Wafer und Tray

Tecap kann strukturierte Prüflingsträger und Produktionslose direkt in den Testprozess einbeziehen.

Batch Processing

  • Verwaltung von Batches
  • Batch-Status
  • automatisiertes Batch Handling
  • Darstellung des aktuellen Bearbeitungsstands
  • individuelle Batch-Strukturen
  • frei definierbare Koordinaten
  • Zeilen- und Spaltennummerierung
  • Zuordnung einzelner Prüflinge zu Positionen
  • Markierung bereits geprüfter Prüflinge
  • Verknüpfung von Batch und Testergebnis

Import und Export

  • Anlernen von Batch-Strukturen
  • Import vorhandener Strukturen
  • Export definierter Strukturen
  • Wiederverwendung vorhandener Layouts

Wafer und Tray

  • Wafer Mapping
  • Tray Mapping
  • Darstellung von Prüfergebnissen auf der jeweiligen Struktur
  • Sampling
  • bedingungsabhängige Auswahl von Prüfpositionen
  • Multi-Site-Zuordnung
  • Binning
  • Integration von Wafer Probern über Schnittstellen

Kontaktierungseinheiten

Kontaktierungen und Adapter können innerhalb von Tecap als eigene Betriebsmittel verwaltet werden.

  • Zuordnung einer Kontaktierung zum Testsystem
  • Zuordnung zu Steckplätzen oder Stationen
  • Überwachung des Abnutzungsgrads
  • Nutzungs- und Kontaktzähler
  • Berücksichtigung der Anzahl kontaktierter Prüflinge
  • Freigabeinformationen
  • Überwachung konfigurierbarer Grenzwerte
  • Betrieb mit deaktivierter Verschleißüberwachung
  • Zugriff auf Kontaktierungsinformationen über APIs
  • Synchronisation externer beziehungsweise hardwareseitiger Zählerstände

Damit kann die Kontaktierung nicht nur technisch verwendet, sondern auch in Wartung und Produktionsorganisation einbezogen werden.

Ergebnisanzeige während des Testlaufs

Testergebnisse stehen unmittelbar während der Testausführung zur Verfügung.

  • Live-Anzeige einzelner Testergebnisse
  • Darstellung von Pass/Fail
  • kompakte Ergebnistabellen
  • numerische Statistik
  • Fortschrittsanzeige
  • Multi-Site-Ergebnisse
  • zusätzliche Produkt- und Prüflingsinformationen
  • konfigurierbare Ergebnisspalten
  • variantenspezifische Ergebnisdarstellung

Damit können Testentwickler und Produktion das Verhalten eines laufenden Tests unmittelbar beurteilen.

Data Logging und Rückverfolgbarkeit

Tecap stellt fertige Funktionen zur strukturierten Protokollierung von Testergebnissen bereit.

Ergebnisdaten

  • einzelne Testergebnisse
  • Mehrfachergebnisse
  • Pass/Fail-Informationen
  • Limits
  • Einheiten
  • Testdauer
  • Produktinformationen
  • Varianteninformationen
  • Projekt- und Versionsinformationen
  • Prüflingsinformationen
  • Seriennummern
  • Batch- und Positionsinformationen
  • Site-Informationen
  • weitere projektspezifische Daten

Ausgabeziele

Je nach Anwendung können Daten unter anderem ausgegeben oder weitergegeben werden über:

  • Tecap-Datenbanken
  • Excel-basierte Formate
  • Reportdateien
  • kundenspezifische Logger
  • externe Datenverarbeitung
  • ERP-/MES-Anbindungen

Erweiterbares Data Logging

  • zusätzliche kundenspezifische Log-Felder
  • Übergabe eigener Daten zusammen mit Testergebnissen
  • Plugin-Schnittstellen
  • Postprocessing
  • individuelle Formatierung
  • Zugriff auf Projekt-, Produkt- und Plattforminformationen

Damit muss die Datenprotokollierung nicht als Bestandteil jedes einzelnen Testprogramms neu aufgebaut werden.

Seriennummern und Rückverfolgbarkeit

Tecap kann Prüflinge und Testresultate über Identifikationsmerkmale miteinander verknüpfen.

  • Seriennummern-Tracking
  • interne Prüflingsidentifikation
  • Produkt- und Artikelinformationen
  • Variantenbezug
  • Batch-Bezug
  • Positionsbezug bei Wafer und Tray
  • Verknüpfung mit Testergebnissen
  • zusätzliche Annotationen zu Prüflingen und Ergebnissen

Statistik und Result Analyst

Der Result Analyst dient zur unabhängigen Analyse aufgezeichneter Testergebnisse.

Numerische Auswertung

  • statistische Kennwerte
  • Prozess- und Maschinentauglichkeit
  • Cpk/Cgm-Auswertungen
  • Häufigkeitsverteilungen
  • Minimum, Maximum und Mittelwerte
  • Trendanalyse
  • Stabilitätsbetrachtung
  • Vergleich unterschiedlicher Datenmengen

Datenumfang

Auswertungen können nach unterschiedlichen Kriterien eingeschränkt oder gruppiert werden, beispielsweise nach:

  • Produkt
  • Variante
  • Test
  • Station
  • Batch
  • Zeitraum
  • Projekt- und Versionsstand

Auswertungen sind auch über unterschiedliche Projektversionen hinweg möglich.

Weitere Darstellungen

  • Wafer Maps
  • Tray Maps
  • Waveforms
  • Verteilungen
  • zeitliche Verläufe
  • Ergebnisübersichten

Rückkopplung ins Engineering

Statistische Produktionsdaten können auch für die Weiterentwicklung eines Testprojekts verwendet werden.

Dazu gehört unter anderem das Anlernen beziehungsweise Ableiten von Limits aus vorhandenen statistischen Daten.

Waveforms und Testartefakte

Neben einzelnen numerischen Ergebnissen können auch umfangreichere Testdaten verwaltet werden.

Waveform Manager

  • zentrale Organisation von Waveforms
  • Speicherung gemeinsam mit Testergebnissen
  • Ablage in der Datenbank
  • Verknüpfung mit Test und Prüfling
  • zusätzliche Eigenschaften und Metadaten

Darstellung

  • Zoom
  • Skalierung
  • logarithmische Darstellung
  • kombinierte Diagramme
  • zweite Achse
  • unterschiedliche Ansichten
  • steuerbares Verhalten beim Start einer neuen Messung

Verarbeitung

  • Filter
  • Waveform Processing
  • Median-Berechnung
  • weitere Auswertungen und Nachverarbeitung

Auch weitere Testartefakte können zusammen mit den Ergebnissen gespeichert und für spätere Analysen bereitgestellt werden.

Qualitätsüberwachung

Tecap kann neben einzelnen Testergebnissen auch die Entwicklung des laufenden Produktionsprozesses überwachen.

  • Pass/Fail-Bewertung
  • Monitoring-Tests ohne direkten Einfluss auf das Gesamtergebnis
  • Yield-Überwachung
  • Qualitätsalarme
  • Stop nach einer definierten Anzahl von Fehlern
  • Erkennung von Yield-Einbrüchen
  • Sampling
  • sitebezogene Reaktionen
  • numerische Statistik während des Testlaufs

Damit können Qualitätskriterien bereits während der laufenden Produktion berücksichtigt werden.

Datenbanken

Tecap verwendet Datenbanken sowohl für Testergebnisse als auch für weitere produktions- und projektbezogene Informationen.

  • Microsoft SQL Server
  • MySQL
  • lokale Stationsdatenbanken
  • zentrale Datenbanken
  • Stammdaten
  • Testergebnisse
  • Produktionsinformationen
  • Waveforms und Testartefakte
  • Wartungsinformationen
  • benutzer- und projektspezifische Daten

Database Manager

Mit dem Database Manager können eingerichtete Tecap-Datenbanken betrachtet und deren Inhalte verwaltet werden.

  • Zugriff auf vorhandene Datenbanken
  • Anzeige von Daten
  • Suche und Filter
  • Verwaltung von Datenbeständen
  • Profile und Presets für unterschiedliche Datenbankzugriffe

Die Konfiguration der eigentlichen Datenbankverbindungen erfolgt über den Installation Assistant.

Verteilte Datenbanken und autarke Stationen

Tecap unterstützt verteilte Datenbankstrukturen mit lokalen Produktionsdatenbanken und zentralen Systemen.

Autarker Stationsbetrieb

Eine Produktionsstation kann mit ihrer lokalen Datenbank unabhängig von einer permanent verfügbaren Serververbindung arbeiten.

Dadurch kann der Testbetrieb auch dann weiterlaufen, wenn eine übergeordnete Infrastruktur zeitweise nicht erreichbar ist.

Database Replicator

Der Database Replicator übernimmt die stationsseitige Synchronisation.

  • Up- und Down-Synchronisation
  • zeitgesteuerte Synchronisation
  • ereignisgesteuerte Synchronisation
  • Übertragung definierter Datenbereiche
  • Hintergrundbetrieb

Distribution Server

Der Distribution Server bildet die zentrale Gegenstelle für verteilte Tecap-Daten.

  • Austausch zwischen Stationen und Servern
  • unterschiedliche Transportwege
  • zentrale Organisation der Datenverteilung
  • Entkopplung der Produktionsstationen von der zentralen Infrastruktur

Datenaustausch zwischen Komponenten

Neben der eigentlichen Ergebnisdatenbank stellt Tecap weitere Möglichkeiten für den Datenaustausch bereit.

  • zentrales Daten-Depot
  • Datenaustausch zwischen Komponenten
  • projektspezifische Daten
  • Plugin-Zugriff
  • Verteilung zusätzlicher Dateien
  • Integration externer Datenquellen

Benutzer, Rollen und Berechtigungen

Tecap enthält ein integriertes Berechtigungssystem.

  • Benutzerverwaltung
  • Rollen
  • rollengesteuerte Funktionen
  • getrennte Berechtigungen für Engineering und Produktion
  • technische und sichtbare Rollennamen
  • Zugriffsschutz für produktionskritische Funktionen
  • PIN-Sperren
  • Windows Active Directory Integration
  • Benutzer- und Rollenzuordnung aus Active Directory
  • erneute Anmeldung innerhalb definierter Abläufe

Damit kann festgelegt werden, welche Funktionen einem Anwender in der jeweiligen Umgebung zur Verfügung stehen.

Wartung und Betrieb

Tecap kann auch Informationen zum laufenden Betrieb einer Teststation protokollieren.

  • Wartungsaktionen
  • Kalibrierungen
  • Stationsinformationen
  • Kontaktierungszustände
  • Nutzungszähler
  • Servicefunktionen
  • Diagnoseinformationen
  • Trace Logging
  • Plugin Logging

Diese Informationen können für Wartung, Nachvollziehbarkeit und technische Diagnose verwendet werden.

Plugins und Customizing

Tecap ist als erweiterbare Plattform aufgebaut.

Plugins können Funktionen ergänzen, ohne den Kern der Anwendung projektspezifisch verändern zu müssen.

Mögliche Erweiterungen betreffen beispielsweise:

  • Testhandling
  • Produktionsabläufe
  • Bedienoberflächen
  • Visualisierungen
  • Data Logging
  • zusätzliche Ergebnisdaten
  • Geräteintegration
  • Systemintegration
  • projektspezifische Funktionen
  • dynamische Testplanerstellung
  • externe Datenquellen

Plugins erhalten über definierte APIs Zugriff auf Informationen und Ereignisse der Plattform.

Dazu gehören unter anderem:

  • Testplaninhalte
  • Testresultate
  • Systemkonfiguration
  • Geräte und Ressourcen
  • Varianten
  • Produktionsinformationen
  • Stationszustände
  • Online-Zustände
  • Kontaktierungseinheiten
  • Datenbanken
  • Benutzerinformationen
  • Ablauf- und Handling-Ereignisse

Die ausführlichere Betrachtung folgt auf der Seite Integration und Erweiterbarkeit.

ERP, MES und externe Systeme

Tecap kann in übergeordnete Produktions- und Unternehmenssysteme eingebunden werden.

Mögliche Integrationen umfassen beispielsweise:

  • Übernahme von Produktinformationen
  • Auftragsinformationen
  • Masterdaten
  • Varianteninformationen
  • dynamische Erstellung oder Konfiguration von Testplänen
  • Rückmeldung von Testergebnissen
  • Produktionsstatus
  • Qualitätsdaten
  • kundenspezifische Schnittstellen

Die konkrete Integration kann abhängig von der vorhandenen Systemlandschaft über Plugins, APIs, Datenbanken oder andere Schnittstellen umgesetzt werden.

Projekt- und Stationsverwaltung

Tecap enthält Funktionen zur Organisation und Bereitstellung von Testprojekten.

  • Projektvorlagen
  • Projektkopien
  • unterschiedliche Entwicklungsstände
  • Produktionsfreigaben
  • Projektbackups
  • projektbezogene Benutzereinstellungen
  • Stationskonfiguration
  • automatische Projektauswahl in definierten Szenarien
  • getrennte Konfiguration von Entwicklung und Produktion

Installation und Infrastrukturkonfiguration

Der Installation Assistant bündelt zentrale Einstellungen der Tecap-Installation.

Dazu gehören unter anderem:

  • Datenbankverbindungen
  • Konfiguration der Datenverteilung
  • Distribution Server und Replicator
  • Lizenzierung
  • administrative Einstellungen
  • Stationskonfiguration
  • weitere installationsbezogene Optionen

Damit werden Infrastrukturparameter außerhalb der eigentlichen Testprojekte verwaltet.

Entwicklung und isolierte Testszenarien

Das Scenario Tool unterstützt insbesondere die Entwicklung und Erprobung von Erweiterungen für die Tecap-Plattform.

Damit können unterschiedliche Start-Szenarien für Tecap-Anwendungen eingerichtet werden.

  • unterschiedliche Plugin-Zusammenstellungen
  • eigene Entwicklungsumgebungen
  • Testkonfigurationen
  • Integrationsszenarien
  • voneinander getrennte Startumgebungen

So können Erweiterungen entwickelt und getestet werden, ohne die reguläre Tecap-Konfiguration oder andere Szenarien zu beeinflussen.

Hilfe und Dokumentation

Die Tecap-Hilfe steht auf zwei Wegen zur Verfügung.

Kontextbezogene Hilfe

Aus Anwendungen, Dialogen und Editoren kann direkt die zum aktuellen Arbeitsbereich passende Dokumentation aufgerufen werden.

Help Viewer

Der eigenständige Help Viewer ermöglicht:

  • freies Browsen durch die Dokumentation
  • gezieltes Aufrufen einzelner Themen
  • Suche nach Funktionen und Begriffen
  • Nutzung der Hilfe unabhängig von einer geöffneten Tecap-Anwendung

Anwendungen der Tecap Plattform

Die Funktionen verteilen sich auf mehrere spezialisierte Anwendungen und Dienste.

  • Test Engineer – Engineering, Projektkonfiguration, Testentwicklung und Debugging
  • Test Operator – freigegebener Produktionsbetrieb
  • Test Planner – Bearbeitung von Testplänen ohne vollständige Engineering-Umgebung
  • Result Analyst – Auswertung aufgezeichneter Testergebnisse
  • Database Manager – Anzeige und Verwaltung vorhandener Datenbestände
  • Database Replicator – stationsseitige Datenbanksynchronisation
  • Distribution Server – zentrale Datenverteilung
  • Installation Assistant – Infrastruktur- und Verbindungskonfiguration
  • Scenario Tool – isolierte Start- und Entwicklungsumgebungen
  • Help Viewer – Browsen und Suchen in der Produktdokumentation

Und wenn eine Anforderung hier nicht auftaucht?

Eine umfangreiche Standardplattform kann viele wiederkehrende Aufgaben übernehmen. Trotzdem gibt es Testprozesse, Produktionsumgebungen und Unternehmenssysteme mit Anforderungen, die sinnvollerweise individuell bleiben.

Tecap stellt dafür definierte Erweiterungspunkte bereit.

Plugins, APIs und Integrationsmöglichkeiten ermöglichen es, eigene Funktionen dort hinzuzufügen, wo der Standard nicht ausreicht, ohne dafür die gemeinsame Plattformstruktur aufzugeben.

Wie diese Trennung zwischen Standard und individueller Lösung funktioniert, betrachten wir unter Integration und Erweiterbarkeit.

Software für automatisiertes Testen. Entwickelt aus Erfahrung.